FAUST
(Deutschland 1925/26)

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Regie: Friedrich Wilhelm Murnau.
Buch: Hans Kyser, nach Motiven von Johann Wolfgang von Goethe, Christopher Marlowe und der Faust-Sage sowie dem Manuskript "Das verlorene Paradies" von Ludwig Berger.
Kamera: Carl Hoffmann.
Kameraassistent: Erich Grohmann.
Kamera-Hospitanz: Charles Rosher.
Musik: Werner Richard Heymann (Kinomusik); Ausführende: Ufa-Orchester, Leitung: Artur Guttmann.
Bauten, Kostüme: Robert Herlth, Walter Röhrig; Assistent: Arno Richter.
Requisite: Robert Basilici, Meyer.
Standfotograf: Hans Natge.
Darsteller: Gösta Ekman (Faust), Emil Jannings (Mephisto), Camilla Horn (Gretchen), Frida Richard (Die Mutter), Wilhelm Dieterle (Valentin), Yvette Guilbert (Marthe Schwerdtlein), Eric Barclay (Herzog von Parma), Hanna Ralph (Herzogin von Parma), Werner Fuetterer (Erzengel), Hans Brausewetter (Bauernbursche), Lothar Müthel (Mönch), Hans Rameau, Hertha von Walther, Emmy Wyda.
Produktion: Universum-Film AG (Ufa), Berlin.
Produzent: Erich Pommer.
Drehort: Ufa-Atelier, Tempelhof.
Drehzeit: September 1925 bis Mitte Mai 1926.
Zensur: 17.8.1926, B. 13483, 7 Akte, Jugendverbot; 26.10.1926, B. 13979, 7 Akte, Für Jugendliche zugelassen; 9.12.1927, O. 13979, 7 Akte, Jugendverbot.
Zensurlänge: 2.484 m; zweite Zensur 2.475 m.
Prädikate: Volksbildend, Künstlerisch besonders wertvoll.
Uraufführungen: 26.8.1926, Berlin, U.T. (Ufa-Theater), Nollendorfplatz (Einmalige Aufführung der Fassung mit den Titeln von Gerhart Hauptmann); 14.10.1926, Ufa-Palast am Zoo (Fassung mit den Kyser-Titeln).

Anmerkungen: Untertitel: Eine deutsche Volkssage. - Eine Interessentenvorführung fand in Berlin am 25. August 1926 im Ufa-Theater am Nollendorfplatz statt. Zur Uraufführung am 26. August lief vor geladenem Publikum eine Fassung mit Versen von Gerhart Hauptmann, gegen die unter anderem Hans Kyser protestierte. - Der Kameramann Karl Freund bereitete den Film mit vor, mußte aber aus gesundheitlichen Gründen auf eine Mitarbeit verzichten. - Zu den Dreharbeiten weilte als Hospitant Charles Rosher in Berlin, Murnaus Kameramann für SUNRISE. - Für die Rolle des Gretchen war zunächst Lillian Gish vorgesehen. - Eine erste Musik soll Ernö Rapée vor seiner Trennung von der Ufa fertiggestellt haben (vgl. Vossische Zeitung, Nr. 243, 16.10.1926). - Vor Fertigstellung des Films verließ Erich Pommer die Ufa. - Vom 26. Oktober 1926 bis 10. Januar 1928 war eine leicht gekürzte Fassung (2.475 m) für Jugendliche genehmigt. - Die offizielle Berliner Premiere am 14. Oktober 1926 fand vor geladenem Publikum statt, unter anderem waren anwesend: Reichskanzler Wilhelm Marx und Minister Gustav Stresemann (vgl. die Gästeliste in: Lichtbild-Bühne, Nr. 246, 15.10.1926). Murnau und Jannings schickten Telegramme aus Hollywood beziehungsweise von Bord der "Albert Ballin", auf der Jannings eine Amerikareise machte. - Voraufführungen (der Fassung mit den Kyser-Titeln) fanden am 14. September 1926 in Wien und vor dem 22. September 1926 in Kopenhagen statt. - Premiere New York: 5.12.1926, Capitol. Die Zwischentitel der amerikanischen Version wurden von Katharine Hilliker und H.H. Caldwell verfaßt, die beide auch für die Titel in SUNRISE und CITY GIRL verantwortlich zeichnen. - Filmdokument: CAMILLA HORN SIEHT SICH ALS GRETCHEN IN MURNAUS STUMMFILM "FAUST". - BRD 1981. - Regie: Hans Sachs, Hedda Rinneberg. - Originallänge: 15 Min. - Uraufführung: 23.2.1982, Internationale Filmfestspiele Berlin (Wettbewerb).

 

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