Peter
Mänz und Kristina Jaspers
Friedrich Wilhelm Murnau, der die Kamera als "Zeichenstift des Regisseurs"
betrachtete, ließ seine Filmräume konsequent für den "Aufnahmeapparat"
bauen, näherte sich bei seinen zahlreichen Außendrehs auch der Natur
und den "realen Kulissen" durch das Kameraobjektiv. Dieses Denken in
dreidimensionalen Filmräumen und Bilderfolgen wird in der Ausstellung
durch eine Kombination aus medialer und räumlicher Inszenierung sinnlich
erfahrbar gemacht. Außen- und Innenräume, Natur und Studio, ländliches
und großstädtisches Leben: Auf diese Spannungsfelder in Murnaus Filmen
bezieht sich die Präsentation. Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut
und in sechs Kapitel gegliedert.
Das erste Kapitel thematisiert die Jahre von 1888 bis 1919. Die folgenden
fünf zu Murnaus Arbeit als Regisseur sind der Zeit von 1919 bis 1931
gewidmet. Hier werden Filmbilder in den Mittelpunkt der Inszenierung
gestellt:
Sequenzen aus NOSFERATU (Kapitel 1919-1922),
DER LETZTE MANN (Kapitel 1922-1924),
FAUST (Kapitel 1924-1927),
SUNRISE (Kapitel 1926-1929) und
TABU (Kapitel 1929-1931).
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Foyer
der Ausstellung

Ausstellungsräume

Ausstellungsräume
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