1922 - 1924...................................................English

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1921 beginnt für Friedrich Wilhelm Murnau die Zusammenarbeit mit der Autorin Thea von Harbou. Ihr erster gemeinsamer Film DER BRENNENDE ACKER (1921/22) zeigt das »Drama eines Ehrgeizigen«, so der Untertitel, und zwei konträre Lebenswelten: die traditionell-bäuerliche und die weltläufig-aristokratische. PHANTOM (1922), das nächste Projekt, handelt von der unerfüllten Liebe eines Stadtschreibers.
Das dramatische Geschehen entwickelt sich aus dem Gegensatz von kleinbürgerlich-proletarischer Enge und der mondänen Welt der Reichen. Literarische Vorlage für das Drehbuch Thea von Harbous ist ein Roman von Gerhart Hauptmann.

Nach dem Bauerndrama DIE AUSTREIBUNG (1923) und der Komödie DIE FINANZEN DES GROSSHERZOGS (1923/24) beginnen im Mai 1924 im Ufa-Atelier in Babelsberg die Dreharbeiten zu DER LETZTE MANN, dem Film, der Murnaus internationale Karriere begründet. Die Geschichte des Hotelportiers, der zum Toilettenmann absteigt, stammt von Carl Mayer, einem der wichtigsten deutschsprachigen Drehbuchautoren der zwanziger Jahre. Es ist bereits die vierte Zusammenarbeit von Murnau und Mayer, drei weitere werden noch folgen.

Bei den Dreharbeiten zu DER LETZTE MANN gehören zu dem Team um Murnau der Kameramann Karl Freund sowie die Architekten Robert Herlth und Walter Röhrig, die Hauptrolle spielt Emil Jannings. Produzent ist Erich Pommer, der Murnau seit ihrer Zusammenarbeit bei SCHLOSS VOGELÖD (1921) fördert. Die Dreharbeiten zeichnen sich durch eine große Experimentierfreude aus, die Bilder sind von den Aufnahmen mit der »entfesselten Kamera« geprägt. Der Film wird drei Wochen vor der Berliner Uraufführung Anfang Dezember 1924 in New York der Presse gezeigt. Die Kritiken sind enthusiastisch.

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Schattenstraße, PHANTOM



Aussenbauten
DER LETZTE MANN


Karl Freund
mit Stachow-Filmer


Stachow-Filmer